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Schlaftipps

In schweren Zeiten und stressigen Phasen kommt es leider sehr häufig zu unruhigerem Schlaf. 


Das perfide daran, besonders im anstrengenden Zeiten benötigt der Körper besonders viel Schlaf /Ruhe um sich zu regenerieren. Wir verarbeiten im Schlaf viele Eindrücke und Emotionen. Ist der Schlaf gestört, sind wir nicht nur müde sondern auch unausgeglichen. Dauern diese Phasen an, kann sich das ganze zu einem regelrechten Teufelskreis hochschaukeln. 


Ich selbst hatte mehrere Phasen in meinem Leben in welchen ich grosse Probleme hatte zu genug und ruhigem Schlaf zu kommen. 



Besonders in meiner akutesten Burnoutzeit könnte ich sogut wie kaum mehr schlafen. Ich lag Nächtelang wach, schleppte mich am nächsten Tag mit 2,3 Stunden Schlaf zur Arbeit. Abends wenn ich dann endlich todmüde ins Bett fallen konnte, war nicht an Schlaf zu denken. 

In dieser Zeit habe ich mich viel mit dem Thema Schlaf auseinander gesetzt und mir einige Tipps und Tricks angelesen, welche ich sehr gerne mit euch teilen möchte.


Nr. 1 Wenn nicht an Einschlafen/oder Durchschlafen zu denken ist, stehe nach spätestens 20 Minuten auf. Mache etwas ruhiges wie Lesen, Puzzeln oder Zeichnen. Versuche es danach noch einmal. 


Nr. 2 Ruhiges und achtsames Gehen. Sieh dir dazu mein Video zur Gehmeditation an.


Nr. 3 Schlafschmand. Besonders bei Durchschlafstörungen zu empfehlen. 1/2Teelöfel Kokosfett, 1/2 Teelöffel Honig, etwas Salz vermischen und im Mund zergehen lassen. Danach ein Glas Wasser trinken. 

Schon die Bauern gaben ihren Kindern früher Schmand damit sie durchschliefen und sie so am nächsten Tag wieder ausgeschlafen aufs Feld konnten.


Nr. 4 Beine in die Luft. Lege dich auf den Rücken mit dem Po an eine Wand. Die Beine kommen nun im 90Grad Winkel an der Wand nach oben. Bleib für mindestens 5 Minuten so liegen. 


Nr. 5 Achte nur auf deine Ein- und Ausatmung. Beim Einatmen denkst du EIN beim Ausatmen denkst du AUS. Du kannst dir dabei auch ein Mantra vorsagen:


"Ein, ich entspanne mich. Aus, ich lasse alles was mich belastet los."


Nr. 6 Sehe die Schlaflosigkeit nicht als deinen  Feind. Je mehr du sie verfluchst und dich gegen sie wehrst desto mehr verkrampfst du dich. Nimm die Situation so wie sie ist. 


Nr. 7 Ist das der richtige Ort? Wirst du von Grübelgedanken gequält, frage dich ob dein Bett der Ort ist wo du diese Dinge bearbeiten willst. Wenn nicht, entscheide dich wann du dich dieser Thematik widmen möchtest und lass los. Setze nun jedes Mal wenn du merkst, dass du wieder über die selben Dinge grübels den Gedanken auf eine Wolke und puste ihn weg. 


Nr.8 Sei dir sicher dass du bisher noch immer irgendwann eingeschlafen bist


Nr. 9 Sollten deine Schlafstörungen über längere Zeit andauern, sprich bitte mit einem Arzt darüber. So etwas ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch ein Anzeichen für etwas Grösseres sein. 



Habt ihr auch Erfahrungen mit dem Thema? Es würde mich sehr freuen auch eure Tipps zum Thema Schlaf zu lesen...




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